VERMISCHUNGEN

Master Landschaftsarchitektur, SoSe 2016, Betreuung Sebastian Feldhusen

THEMA DES SEMINARS
Das Seminar beschäftigte sich mit Vermischungen in Architektur und Landschaftsarchitektur. Die Grundlage hierfür bot eine gleichnamige Konferenz, die 2016 an der TU Berlin stattfand. Die Studierenden setzen sich nach den Diskussionen im Seminar mit spezialisierten Themen im Rahmen einer Hausarbeit auseinander. Die Hausarbeiten wurden als Einzelarbeiten betreut.

ANLASS
Unterschiede erodieren, neue Vermischungen entstehen: Die Differenz zwischen lokal und global sowie privat und öffentlich wird durch das Internet in Frage gestellt, wobei mit der Technik der Gegensatz von Natur und Kultur strittig gemacht wird – der Begriff »Anthropozän« drückt dieses aus. Vermischungen sind auch in der Architektur und Landschaftsarchitektur allgegenwärtig: Seit einigen Jahrzehnten ist das Leitbild der »Funktionsgetrennten Stadt« dem der »Funktionsgemischten Stadt« gewichen. Aktuell gewinnt dieser Diskurs erneut an Fahrt.

Aber was sind überhaupt Vermischungen in Architektur und Landschaftsarchitektur? Was bedeutet es, wenn sich Dinge oder Räume vermischen? Was ist Voraussetzung und Impuls der Vermischung? Welche Probleme und Qualitäten haben Vermischungen? Sind Vermischungen tatsächlich neu und auf allen Ebenen der architektonischen Gestaltung sinnvoll? Setzen Vermischungen nicht Differenzen voraus? Zwischen welchen Formen von Vermischungen sollte man unterscheiden? Diesen und weiteren Fragen ging die Konferenz nach.

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